Die Nachhaltigkeit der Kunststoffverpackungen

Keep Calm & Recycle: Wir verstehen Vermeidung als auch Ressourcenschonung

Die Tubenverpackungen von Pirlo sind primär auf die Vermeidung des Einsatzes von Ressourcen fokussiert. In einem zweiten Schritt forcieren wir die Recyclingfähigkeit, damit die wertvollen Ressourcen in den Kreislauf zurückgeführt und wiederverwendet werden können. Die thermische/energetische Verwertung sehen wir als sinnvoll an, wenn auf nationaler/kommunaler Ebene die Sammel- und Recyclingsysteme noch nicht ausgereift vorhanden sind.

Der Begriff Vermeidung steht bei unseren Tubenverpackungen in doppelter Hinsicht im Fokus. Einerseits, wie beschrieben, durch den grundsätzlichen Anspruch Material und Ressourcen, in Bezug auf den Einsatz von Primärkunststoff, einzusparen beziehungsweise sinnvoll zu ersetzen (Kreidetube). Andererseits sorgt die konsequente Materialeinsparung für unsere flexiblen Tubenverpackungen für eine optimierte Restentleerbarkeit (in der Verpackung zurückbleibende Produktrückstände), welche wiederum maßgeblich zur Minimierung von Product waste beiträgt.

Wie hängen Restentleerbarkeit und Recycling zusammen?

Um hochwertige Rezyklate aus Kunststoffabfällen gewinnen zu können müssen zwei Faktoren ideal zusammenspielen:

  1. Der Kunststoff muss grundsätzlich für ein Recycling geeignet sein (z.B. PE, PP, PET).
  2. Der Kunststoffabfall sollte, wenn er den Sammelströmen zugeführt wird, so wenig wie möglich durch Produktrückstände verunreinigt sein – das hilft sowohl Wasser als auch Energie für den Reinigungsaufwand zu reduzieren.

Mit unseren flexiblen, optimal restentleerbaren und recyclingfähigen Tubenverpackungen leisten wir unseren Beitrag für die Zielerreichung im Rahmen der CEP (Circular Economy Package).

Warum ist Verpackung wichtig?

Eine optimale Verpackung schützt einerseits das Produkt vor äußeren Einflüssen und andererseits die Umwelt vor dem Produkt (z.B. bei Gefahrstoffen). Die Verpackung stellt die Transportfähigkeit des Füllgutes sicher und sorgt für eine entsprechende Haltbarkeit der Produkte (Bsp. Vermeidung von food waste). Darüber hinaus sollte eine Verpackung den Ansprüchen einer geeigneten Anwendbarkeit für den Endverbraucher (Convenience) entsprechen.

Die oft diskutierten single-use plastic Richtlinien (SUP) fokussieren in erster Linie auf Gebrauchsgüter aus Kunststoff wie beispielsweise Besteck, Teller oder Trinkhalme – sogenannte Einwegkunststoffprodukte – und erst in zweiter Linie auf die Verpackung. Sie weisen jedoch auf die für uns relevanten Themen hin:

  1. Reduzierung des Einsatzes an Primärkunststoff
  2. Optimale Restentleerbarkeit zur Reduzierung von product waste
  3. Reduzierung des entstehenden Abfallaufkommens durch Verpackungsmüll in Bezug auf Volumen und Gewicht